Kurz gesagt
- Finanzdienstleistungen, Gesundheit und Rechtsdienstleistungen sind außerhalb der USA gesperrt. Damit fallen die teuersten Google-Branchen weg.
- Verboten sind unter anderem Alkohol über 0,5 %, Tabak, Glücksspiel, Politik, Dating sowie einzelne Job- und Wohnungsanzeigen.
- Am besten geeignet sind Elektronik, Haushaltsgeräte, B2B-Software für KMU und Wärmepumpe & Photovoltaik.
Grundsätzlich verboten
Nach den OpenAI Ad Policies (v1.6, September 2026) sind diese Kategorien ausgeschlossen:
- Alkohol über 0,5 %, Tabak
- Glücksspiel und Wetten
- Politische Werbung
- Erotik, Dating, Adult
- Einzelne Job- und Wohnungsanzeigen
- Unbelegte Wellness-Versprechen
Außerhalb der USA gesperrt
Finanzdienstleistungen, Gesundheit und Medizin sowie Rechtsdienstleistungen sind in Deutschland nicht buchbar. In den USA laufen sie nur nach manueller Einzelprüfung, dort wuchs der Anteil der Finanzen am Spend von 2 auf 13 Prozent. Ob in der EU Einzelfreigaben möglich sind, beschreiben Quellen widersprüchlich. Das klären wir vor jeder Planung schriftlich mit OpenAI.
Keine Anzeigen neben bestimmten Gesprächen
Auch erlaubte Anzeigen erscheinen nicht neben Gesprächen über Gesundheit und psychische Gesundheit, emotional abhängigen Gesprächen, Politik, Selbstverletzung und brand-unsicheren Themen, nicht bei Konten unter 18 und nicht in temporären Chats.
Neu seit Version 1.6: OpenAI kann Anzeigen ablehnen, die seiner Wettbewerbsposition schaden. Das betrifft vor allem andere KI-Tools.
Wo es sich lohnt
Die Studie bewertet 34 Segmente nach acht gewichteten Kriterien. Vorn liegen Elektronik & Computer (4,45), Haushaltsgeräte & Smart Home (4,35), B2B-Software für KMU (4,15), Wärmepumpe & Photovoltaik (4,10) sowie Neuwagen, Reise und Weiterbildung (je 3,95).
Häufige Fragen
In Deutschland nicht. Finanzdienstleistungen sind außerhalb der USA gesperrt, ebenso Gesundheit und Rechtsdienstleistungen.
Quellen
OpenAI Ad Policies (v1.0 März, v1.6 September 2026), OpenAI Help Center, The Information, Sensor Tower. Zahlen aus der Studie „ChatGPT Ads in Deutschland“, Stand 19.10.2026. Keine Rechtsberatung.